Vorträge
|
| So 11. Februar
11.30 Uhr |
Lernen und Erfahrung in der Arbeit Heinrich Jacobys
Vortrag von Dr. Inken Neubauer, Hamburg
Inken Neubauer hat in ihrem Dissertationsprojekt umfangreiche Quellen aus dem
Archiv der Heinrich-Jacoby / Elsa-Gindler-Stiftung ausgewertet und die Praxis der
Arbeitsgemeinschaft Jacobys beleuchtet. Sie stellt Ergebnisse ihrer Arbeit vor und wird
dabei besonders auf Entstehungskontexte der Arbeit Jacobys, auf Erfahrungs- und
Reflexionsprozesse von Teilnehmenden einer Arbeitsgemeinschaft und auf aktuelle
Lern- und Erfahrungsbegriffe eingehen. |
Fr 30. März
19.30 Uhr |
Die Arbeit von Elsa Gindler als optimale Voraussetzung für die Kleinkindpädagogik Emmi Piklers
Vortrag von Ute Strub, Berlin, mit Lichtbildern und Video
Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler (1902-1984) fühlte sich in ihrem pädagogischen Ansatz bestärkt, als sie 1935 in Budapest durch Elfriede Hengstenberg die Arbeit Gindlers und Jacobys kennen lernte. Umgekehrt haben die Erkenntnisse Piklers die Vorstellungen Gindlers und Jacobys von den Möglichkeiten einer ungestörten Entfaltung des Kindes bestätigt. Im Zentrum des Vortrags von Ute Strub steht die Frage: Wie kommen wir im Alltag selbst zur Ruhe, um das kleine Kind in seinen Bedürfnissen und seiner Würde wahrzunehmen?
|
Do 10. Mai
19 Uhr |
Die Arbeit von Elsa Gindler aus Sicht eines Naturwissenschaftlers
Vortrag von Dr. Reinhart Radebold, Berlin
Die Erkenntnis, dass Körper, Geist und "Ich" nicht unabhängig voneinander funktionieren, wird im ZEN durch striktes Befolgen der Regeln eines Meisters erfahrbar. Tragweite und Bedeutung der Arbeit Elsa Gindlers und ihrer Schüler liegen in der wissenschaftlichen Erforschung dieses Phänomens: Versuche, Protokolle und Bezüge zum damaligen Stand des Wissens unterschiedlicher Disziplinen zeugen davon. Neue Erkenntnisse der Hirnforschung und Physiologie, Erfahrungen mit intelligenten Rechnersystemen und eigene Arbeiten lassen den Versuch wagen, ein naturwissenschaftlich basiertes Modell menschlicher Funktionalität mit bekannten Aussagen Elsa Gindlers - und mit Erfahrungen aus dem täglichen Leben - in Beziehung zu setzen.
|
| Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei, Spenden sind erbeten. Im Anschluss an die Vorträge ist Gelegenheit zum Gespräch. |
Veranstaltungen zur Unterstützung der Stiftungsaktivitäten
|
Sa 3. März
11-16 Uhr |
Stiftungs-Aktionstag zur Pflege und Instandsetzung der Stiftungsräume und Arbeitsmaterialien (siehe gesonderte Einladung)
Alle, die mithelfen möchten, sind herzlich willkommen.
Information und Anmeldung:
Inken Neubauer
Tel. 040 - 43 27 21 26 und Birgit Rohloff 030 - 342 37 73
|
Fr 8. Juni
19.30-21.30 Uhr |
Stiftung – quo vadis? Informations- und Gesprächsabend in der Stiftung
Moderation: Udo Petersen
Die Mitglieder von Vorstand und Beirat der Stiftung wünschen sich, stärker mit den Interessent(inn)en an der Arbeit Gindlers und Jacobys, den Teilnehmenden von Veranstaltungen und den Nutzer(inne)n der Stiftungsräume ins Gespräch zu kommen. Wie kann „die Stiftung“ zunehmend zu einem gemeinsam gestalteten Anliegen werden, wie muss sich „die Stiftung“ etwa verändern, damit sich mehr Menschen aktiv in die Stiftungsarbeit einbringen, welche Bedeutung hat „die Stiftung“ für (ehemalige) Teilnehmende von Kursen?
An diesem Abend ist Gelegenheit zum Gespräch, zu Äußerung von Kritik, Wünschen, offenen Fragen. Zur besseren Transparenz der Stiftungsarbeit soll auch über bisherige Schwerpunkte, die finanzielle Situation und zukünftige Vorhaben berichtet werden.
Kritik, Anregungen und Fragen können gerne auch vorab mündlich oder schriftlich mitgeteilt werden.
|
Sa 13. Oktober
17 – 22 Uhr |
Stiftung – quo vadis?
Zweiter Gesprächsabend in der Stiftung.
Moderation: Udo Petersen |
Kurse
|
Einführungskurse: |
So 1. – Sa 7. April
(tägl. 10-16 Uhr, Karfreitag 12-18 Uhr, Ostersamstag 10-12 Uhr) |
Einführungskurs in Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 265 €.
|
Ab September:
Do 19-21 Uhr
(Beginn: 13. Sept., Ende: Februar 2008) |
Einführungskurs in Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Birgit Rohloff
Kostenbeitrag für 20 Abende: 300 €.
|
Weiterführende Kurse:
Teilnahmevoraussetzung für alle weiterführenden Kurse ist die Teilnahme an einem Einführungskurs. |
Montags
19-21 Uhr |
Ruhe und Lebendigkeit – Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Birgit Rohloff
Fortlaufender Kurs, Einstieg für Interessierte möglich
Kostenbeitrag für 10 Abende: 150 €.
|
Freitags
10-12 Uhr |
Ruhe und Lebendigkeit – Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Birgit Rohloff
Fortlaufender Kurs, Einstieg für Interessierte möglich
Kostenbeitrag für 10 Vormittage: 150 €.
|
Sa 12. – Sa 19. Mai
(tägl. 10-16 Uhr) |
Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 250 €.
|
Sa 6. – Sa 13. Oktober
(tägl. 10-16 Uhr) |
Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 250 €.
|
Sa 10. – Sa 17. November
(tägl. 10-16 Uhr) |
Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby
Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 250 €.
|
Sa/So 1./2. Dezember
(Sa 11-17 Uhr,
So 10-16 Uhr) |
Verhaltensstudium beim Erfahren und Bewegen
Leitung: Birgit Rohloff
Kostenbeitrag: 80 €.
|
| Zahlung der Kostenbeiträge für alle Kurse bitte ausschließlich durch Überweisung auf das Konto der Stiftung (Kto-Nr. 720 00 90 57 bei der Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00). Für alle Kursbeiträge sind begründete Ermäßigungen möglich. |
Schwerpunktkurse |
Sa/So 17./18. März
(Sa 10-12.30 Uhr
und 14-16.30 Uhr,
So 10-12.30 Uhr) |
„Pädagogik der Entfaltung“
Leitung: Silvia Hoffmann
Kostenbeitrag: 80 €.
Welche Möglichkeiten gibt es unter den Bedingungen unserer Gesellschaft, eine Pädagogik der Entfaltung zu leben? Erfahrungen mit Aufgaben aus der Arbeit Elsa Gindlers und Heinrich Jacobys können zu Kontakt mit eigenen produktiven Möglichkeiten führen. Die Grundlage pädagogischer Kreativität kann klarer werden. – An diesem Wochenende ist Raum für Fragen und Gespräche über mögliche Veränderungen des Erlebens erzieherischer Aufgaben und den sich daraus ergebenden Spielraum.
|
Sa 30. Juni
10-16.00 Uhr
|
Als Lehrer probieren – probierend Lehrer sein
Leitung: Udo Petersen
Kostenbeitrag: 60 €.
Der professionelle Alltag in der Schule ist von vielerlei Herausforderungen gekennzeichnet: Lehrpläne und Prüfungen, Zeit- und Leistungsdruck, hohe Arbeitsbelastung, der Umgang mit Schülerinnen und Schülern. Es ist Vieles, das zur Arbeit Jacobys und Gindlers in Widerspruch steht. Die Frage, wie man sich diesen Herausforderungen stellt, und die Chancen, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet, sollen im Zentrum dieses Tages stehen. Dabei soll gemeinsames Probieren die Grundlage bieten, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
|
Sa/So 22./23. September
(Sa 10-12.30 Uhr
und 14-16.30 Uhr,
So 10-12.30 Uhr) |
„Hören – Sprechen – Singen“
Leitung: Silvia Hoffmann
Kostenbeitrag: 80 €.
Wie sind wir, wenn wir hören? Hören wir (uns) auch beim Sprechen, Klingen und Singen? In der frühkindlichen Entwicklung ist das Hören untrennbar mit der Sprachentwicklung verbunden. Lassen wir uns hörend erreichen? Erfahren wir noch anderes als nur den Inhalt?
|
Sa/So 20./21. Oktober
(Sa 10-12.30 Uhr
und 14-16.30 Uhr,
So 10-12.30 Uhr) |
„Sehen – Schauen – Erkennen“
Leitung: Silvia Hoffmann
Kostenbeitrag: 80 €.
An diesem Wochenende geht es um zweckmäßiges Verhalten beim Wahrnehmungsprozess Sehen. Was unterscheidet An-schauen und Be-trachten von empfangsbereitem Schauen? Fragen und Aufgabenstellungen aus der Arbeit von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby können als Bereicherung für sogenannte Sehschulen wie z.B. die von William Bates erfahren werden.
|
Sa/So 3./4. November
(Sa 12-18 Uhr,
So 10-13 Uhr) |
Klang und Raum – Tönen und Singen
Leitung: Dr. Inken Neubauer
Kostenbeitrag: 100 €.
Die Erfahrung von Klang und Raum, eigene Möglichkeiten des Tönens und Singens stehen im Mittelpunkt dieses Wochenendes, an dem immer wieder auf Aspekte der Arbeit Gindlers und Jacobys Bezug genommen wird. Phasen des Spürens und Wahrnehmens, das Entdecken innerer und äußerer Klangräume, das Erleben unterschiedlicher Klangmöglichkeiten wechseln mit improvisatorischen Phasen des Tönens und Singens ab. Freude am eigenen (stimmlichen) Ausdruck, Kontakt zum Gehalt kleiner musikalischer Phrasen und das Erleben der eigenen Stimme (meiner selbst) in Beziehung zum Gesamtklang (zu den anderen) werden weitere Aspekte des Wochenendes sein. - Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Dieses Wochenende ist offen für alle Menschen, die neugierig auf das Thema sind.
|
| Zahlung der Kostenbeiträge für alle Kurse bitte ausschließlich durch Überweisung auf das Konto der Stiftung (Kto-Nr. 720 00 90 57 bei der Berliner Sparkasse, BLZ 100 500 00). Für alle Kursbeiträge sind begründete Ermäßigungen möglich. |
Probierwochenenden
|
| Die Probierwochenenden sind ein Angebot, sich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden Fragen und Aufgabenstellungen der Arbeit Elsa Gindlers und Heinrich Jacobys erneut zu nähern, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für das eigene „Probieren“ zu bekommen. Voraussetzung für die Teilnahme sind Erfahrungen aus einem Einführungskurs. |
Sa/So 22./23.
September
(Sa ab 13 Uhr,
So bis 15 Uhr) |
Probierwochenende in Hasliberg (Schweiz)
Moderation: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 15 €.
|
Zahlung der Kostenbeiträge für die Probierwochenenden bitte durch Barzahlung.
|