Veranstaltungen im Jahr 2008

Vorträge

Mi 27. Februar 2008
19.30 Uhr

Die Arbeiten Clara Schlaffhorsts / Hedwig Andersens und Elsa Gindlers / Heinrich Jacobys: Berührungspunkte und Unterschiede – Impulse für (Gesangs-) Pädagogik heute

Vortrag von Professor Verena Rauschnabel, Hamburg

Verena Rauschnabel ist ausgebildete Schlaffhorst/Andersen-Lehrerin und Gesangspädagogin, war viele Jahre Schülerin bei Miriam Goldberg und hat seit 1981 eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg inne. In ihrem Vortrag wird sie berichten, welche Impulse sie aus diesen beiden Wurzeln für ihre (gesangs-)pädagogische Arbeit aufgenommen hat, welche anderen Einflüsse wichtig waren und welche Zielsetzungen ihre eigene Arbeit bestimmen.

Der Vortrag von Prof. Verena Rauschnabel (Hamburg) "Impulse für Gesangspädagogik heute - Die Arbeiten von Clara Schlaffhorst / Hedwig Andersen und Elsa Gindler / Heinrich Jacoby" am 27.2.2008 muss aus Krankheitsgründen leider verschoben werden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

So 23. November 2008
11.30 Uhr

Heinrich Jacoby: Impulse in Hellerau

Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Weber, Hannover

Heinrich Jacoby fand während etwa zehn Jahren  (1913-1919 und 1922-1925) seine Wirkungsstätten an der damals für ihre pädagogischen Reformversuche berühmten Bildungsanstalt Hellerau, an der auch der Pädagoge A. S. Neill und der Rhythmikpädagoge Émile Jaques-Dalcorze tätig waren. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in Hellerau arbeitete Jacoby auch bei Dresden. Durch den ersten Weltkrieg (1914-1918) wurde seine Arbeit unterbrochen. Auch in der Nachkriegszeit war die Kontinuität seiner Arbeit erschwert. - Über sein Wirken in dieser Zeit soll berichtet werden.

 

Eintritt frei, Spenden erbeten. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zum Gespräch.

Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei, Spenden sind erbeten. Im Anschluss an die Vorträge ist Gelegenheit zum Gespräch.

 

Veranstaltungen zur Unterstützung der Stiftungsaktivitäten

Sa 9. Februar 2008
15-19 Uhr

Stiftung – quo vadis? Dritter Gesprächsabend in der Stiftung Moderation: Inken Neubauer

Um besser mit den Interessentinnen an der Arbeit Gindlers und Jacobys ins Gespräch zu kommen, laden die Mitglieder von Vorstand und Beirat seit eineinhalb Jahren zu den Gesprächsabenden „Stiftung – quo vadis?“ ein. BisherigeFragen und Themen waren, wie „die Stiftung“ zunehmend zu einem gemeinsam gestalteten Anliegen werden kann und wie sich die Stiftung verändern muss, damit sich mehr Menschen aktiv in die Stiftungsarbeit einbringen.

Beim dritten Gesprächsabend im Februar 2008 soll über Veränderungen in Vorstand und Beirat berichtet werden. Es sollen Ideen für die neu zu erstellende Homepage gesammelt und ausgetauscht werden sowie über Fragen der Selbstdarstellung der Stiftung und der Arbeit (neues Infomaterial, Flyer) gesprochen werden.

An diesem Abend ist Gelegenheit zum Gespräch, zu Äußerung von Kritik und offenen Fragen. Neue Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Protokolle zu den vorangegangenen Gesprächsabenden sind per Post über das Büro der Stiftung oder über eine mailing-Liste (Kontakt: Inken.Neubauer@t-online.de) erhältlich.

 

Kurse

Einführungskurse:

So 16. – Sa 22. März 2008
Täglich 10-16 Uhr
Karfreitag 12-18 Uhr
Ostersamstag 10-12 Uhr

Einführungskurs in Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 265 €.

Sa 6. - So 7. September 2008
Sa 11 - 16 Uhr,
So 10 - 15 Uhr

Wochenendkurs zum ersten Kennenlernen von Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Birgit Rohloff
Kostenbeitrag: 80 €.

Ab September 2008
Do 19-21 Uhr
(Beginn: 18. Sept, Ende: Februar 2009)

Ruhe und Lebendigkeit – Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Birgit Rohloff
Kostenbeitrag für 20 Abende: 300 €.

 

Weiterführende Kurse:

Teilnahmevoraussetzung für alle weiterführenden Kurse ist die Teilnahme an einem Einführungskurs.

Montags
19-21 Uhr

Ruhe und Lebendigkeit – Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Birgit Rohloff
Fortlaufender Kurs, Einstieg für Interessierte möglich
Kostenbeitrag für 10 Abende: 150 €.
Freitags
10-12 Uhr

Ruhe und Lebendigkeit – Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Birgit Rohloff
Fortlaufender Kurs, Einstieg für Interessierte möglich
Kostenbeitrag für 10 Vormittage: 150 €.
Sa 17.Mai – Sa 24. Mai 2008,
tägl. 10-16 Uhr

Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 250 €

Sa 11. – Sa. 18. Okt. 2008,
tägl. 10-16 Uhr

Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 300 €
Sa 15. – Sa. 22. November 2008,
tägl. 10-16 Uhr

Weiterführender Kurs zu Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby

Leitung: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 300 €
Zahlung der Kostenbeiträge für alle Kurse bitte ausschließlich durch Überweisung auf das Konto der Stiftung (Kto-Nr. 720 00 90 57 bei der Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00). Für alle Kursbeiträge sind begründete Ermäßigungen möglich.

 

Schwerpunktkurse

Sa 12. Januar 2008
12-18 Uhr

Probieren geht über Studieren: Als Lehrer probieren – probierend Lehrer sein.

Leitung: Udo Petersen
Kostenbeitrag: 60 €.

Der professionelle Alltag in der Schule ist von vielerlei Herausforderungen gekennzeichnet: Lehrpläne und Prüfungen, Zeit- und Leistungsdruck, hohe Arbeitsbelastung, der Umgang mit Schülerinnen und Schülern. Es ist Vieles, das zur Arbeit Jacobys und Gindlers in Widerspruch steht. Die Frage, wie man sich diesen Herausforderungen stellt, und die Chancen, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet, sollen im Zentrum dieses Tages stehen. Dabei soll gemeinsames Probieren die Grundlage bieten, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Fr 29. Februar – So 2. März 2008
Fr 17 – 19 Uhr
Sa und So nach Vereinbarung
Ende So 15.30 Uhr.

Begegnung zwischen Zen und der Arbeit Elsa Gindlers und Heinrich Jacobys.

Leitung: Marianne Haag und Gundula Meyer.
Moderation: Inken Neubauer und Udo Petersen.  
Kostenbeitrag: Ermäßigt 60 €, regulär 90 €, unterstützend 120 €.

Zen-Schüler und –Schülerinnen praktizieren. Fragen und Aufgaben aus der Arbeit von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby regen an zum „Probieren“. An diesem Wochenende geben Gundula Meyer Zui-Un-An, Zen-Meisterin, und Marianne Haag, Leiterin von Kursen zur Arbeit Gindlers und Jacobys, einen  Einblick in die jeweilige Praxis und ihre Hintergründe. Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen Erfahrungen der Teilnehmenden. Hieran können sich gemeinsame Gespräche anschließen: Woher kommt Zen und worauf zielt Zen? Was bewegte Elsa Gindler und Heinrich Jacoby in ihrer Arbeit? Worauf zielten sie? Wo gibt es Berührungspunkte und wo gibt es Unterschiede zwischen Zen und der Arbeit Gindlers und Jacobys?

So, 20.April 2008,
10-12:30 Uhr und 14-16 Uhr

„Hören – Sprechen - Klingen“

Leitung: Silvia Hoffmann, Kostenbeitrag: 60 Euro

Hören wir uns, wenn wir sprechen, klingen, singen? Wie hängt die Entfaltung der Klangmöglichkeiten unserer Stimme zusammen mit Wahrnehmungsprozessen beim Hören? In der frühkindlichen Entwicklung ist Hören untrennbar mit der Sprachentwicklung verbunden. Was erfahren wir, wenn wir uns hörend erreichen lassen? Wie können wir leicht und mit Freude zum Klingen kommen? Wie können wir den Raum und die Klangräume in uns erleben und nutzen? Welche Bedeutung haben „Machen“ und „Geschehenlassen“ beim Spiel mit dem Instrument mit der Stimme? Vielfältige Versuche bieten Gelegenheit, Voraussetzungen zu erkunden, wie sich unsere Klangmöglichkeiten entfalten können.

Fr 4. Juli – So 6. Juli 2008
Fr 17.30 – 20.30 Uhr,
Sa 11 - 17 Uhr,
So 10 - 16 Uhr

"Wahrnehmen, was wir empfinden" und Mitteilen, was wir wahrnehmen

Leitung: Birgit Rohloff und Prof. Dr. Rudlof Weber.
Kostenbeitrag: 120 €.

Ein zentrales Moment beim "Probieren" ist das Mitteilen eigener Empfindungen, beispielsweise beim "Liegen" oder "Stehen". Dabei kann man immer wieder erleben, dass die Möglichkeit, diese sich selbst und / oder einander mitzuteilen, mit wortgebundener Sprache begrenzt ist. An diesem Wochenende wollen wir versuchen, auch mit klanglichen Mitteln und mit bildnerischem Gestalten unsere Wahrnehmungen zu äußern und mitzuteilen.

Sa/So 27/28 September 2008, Sa 10-12 :30 und 14-16:30 Uhr,
So 10-12:30 Uhr

„Hören – Sprechen - Klingen“

Leitung: Silvia Hoffmann, Kostenbeitrag: 90 Euro

Hören wir uns, wenn wir sprechen, klingen, singen? Wie hängt die Entfaltung der Klangmöglichkeiten unserer Stimme zusammen mit Wahrnehmungsprozessen beim Hören? In der frühkindlichen Entwicklung ist Hören untrennbar mit der Sprachentwicklung verbunden. Was erfahren wir, wenn wir uns hörend erreichen lassen? Wie können wir leicht und mit Freude zum Klingen kommen? Wie können wir den Raum und die Klangräume in uns erleben und nutzen? Welche Bedeutung haben „Machen“ und „Geschehenlassen“ beim Spiel mit dem Instrument mit der Stimme? Vielfältige Versuche bieten Gelegenheit, Voraussetzungen zu erkunden, wie sich unsere Klangmöglichkeiten entfalten können.

Sa 1-So 2. Nov. 2008,
Sa 12-18 Uhr,
So 10-13 Uhr

Tönen und Singen – Klang und Raum

Leitung: Inken Neubauer, Kostenbeitrag: 100 Euro

Die Erfahrung von Klang und Raum, eigene Möglichkeiten des Tönen und Singens stehen im Mittelpunkt dieses Wochenendes. Phasen des Spürens und Wahrnehmens, das Entdecken innerer und äußerer Klangräume, das Erleben unterschiedlicher Klangmöglichkeiten wechseln mit improvisatorischen Phasen des Tönens und Singens ab. Freude am eigenen (stimmlichen) Ausdruck, Kontakt zum Gehalt kleiner musikalischer Phrasen und das Erleben der eigenen Stimme (meiner selbst) in Beziehung zum Gesamtklang (zu den anderen) werden weitere Aspekte des Kurses sein. – Es sind keine musikalischen oder sängerischen Vorkenntnisse erforderlich. Dieses Wochenende ist offen für alle Menschen, die gerne singen.

Sa/So 29./30. November 2008,
Sa 10-12 :30 und 14-16:30 Uhr,
So 10-12:30 Uhr

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (F. Schiller)

Spielend in Kontakt sein mit einer Bewegung, einer Aufgabe einem Menschen

Leitung Silvia Hoffmann, Kostenbeitrag: 90 Euro

Wie sind wir, wenn uns spielend etwas gelingt? Spielend sein ist eine Lebensqualität, die wir bei Kindern und bei sogenannten `Begabten´ erleben können. Wenn die Funktionsmöglichkeiten des Organismus spielen können, führt dies zu zweckmäßigerem Verhalten. Wenn Erwachsene ihre Fähigkeit zu spielen wiederentdecken, wirkt sich dies belebend aus. Das gemeinsame Spiel kann sich in Tanz weiterentwickeln.

Zahlung der Kostenbeiträge für alle Kurse bitte ausschließlich durch Überweisung auf das Konto der Stiftung (Kto-Nr. 720 00 90 57 bei der Berliner Sparkasse, BLZ 100 500 00). Für alle Kursbeiträge sind begründete Ermäßigungen möglich.

 

Probierwochenenden

Die Probierwochenenden sind ein Angebot, sich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden Fragen und Aufgabenstellungen der Arbeit Elsa Gindlers und Heinrich Jacobys erneut zu nähern, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für das eigene „Probieren“ zu bekommen. Voraussetzung für die Teilnahme sind Erfahrungen aus einem Einführungskurs.
26./27. Januar 2008

Probierwochenende in Hasliberg (Schweiz)

Moderation: Marianne Haag
Kostenbeitrag 15 €.

Muss wegen persönlicher Verhinderung von Marianne Haag leider ausfallen.

Sa 5.-So 6.April 2008,
Sa 11-17 Uhr,
So 10-16 Uhr

Probierwochenende in Berlin

Leitung: Birgit Rohloff
Kostenbeitrag: 80 €.

Sa 20.-So 21. Sept. 2008

Probierwochenende in Hasliberg, Schweiz

Moderation: Marianne Haag
Kostenbeitrag: 15 €.

Zahlung der Kostenbeiträge für die Probierwochenenden bitte durch Barzahlung.